Sébastien Loeb – der Rallye-Rekordsieger

Der französische Rallyefahrer aus dem Elsaß kam am 26. Februar 1974 in Haguenau zur Welt. Super Séb, wie er gerne genannt wird, ist nicht nur Weltrekordler in vielen verschiedenen Bereichen seines Sports, sondern auch einer der erfolgreichsten Sportler seines Heimatlandes. Immer an seiner Seite war dabei der Monegasse Daniel Elena als Beifahrer. Zusammen feierten sie insgesamt neun WM-Titel und sind immer noch Rekordhalter bei den gewonnen Punkten, Wertungsprüfungen, Siegen in Folge und vielem mehr.

Die Anfänge als Profi

Nach der erfolgreichen Suche nach Sponsoren und Auto gelang ihm 1998 der Einstieg als Profifahrer beim Citroën Saxo Kit Car Cup und gewann alle Rennen, bei denen er die Ziellinie erreichte. Im Folgejahr gewann er diesen Cup und konnte nebenbei noch mehr Erfahrungen bei anderen Rallyeveranstaltungen sammeln. Am Ende der Saison 2000 gewann er die Rallye-Meisterschaft von Frankreich auf Asphalt und erhielt einen Vertrag bei Citroen.

2001 bis 2003

Im ersten Jahr als Werksfahrer gewann er alle bedeutenden Rennen wie die in Katalonien, Griechenland, Korsika und England. Im Jahr 2002 erhielt er von Citroën einen Stammplatz im Modell Xsara WRC. Bei der Rallye von Deutschland konnte er seinen ersten Sieg bei einem WM-Rennen erreichen. Ein Jahr später gewann er drei Rennen und konnte starke Konkurrenten dabei auf die Plätze verweisen.

2004 bis 2012

Seine Dominanz wurde stärker und ihm gelang etwas, was in anderen motorsportarten wie der Formel 1 nur Michael Schumacher vorher annähernd erreichte. Neun Weltmeistertitel in Serie holte der Franzose und alle für Citroën. War es in der Anfangszeit der Xsara WRC, folgten später die Modelle C4 WRC (ab 2007) und der DS3 WRC (ab 2011).

Seit 2013

Nach dieser erfolgreichen Ära wandte er sich auch anderen Wettbewerben im Motorsport zu. Wie beispielsweise der Rallye Dakar, dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans und kurzzeitig gab es auch Pläne, in der Formel 1 anzutreten.